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Übergabe von langer Hand vorbereitet

Übergabe von langer Hand vorbereitet

Der Wechsel vom Gründer auf die nachfolgende Generation ist in einem kleinen Familienbetrieb nicht immer leicht. Familie Kunath hat diesen Wechsel im Sommer 2018 vorbildlich vollzogen: Sohn Florian hat das Wasserbetten-Geschäft übernommen, das seine Eltern 2001 gegründet hatten. Schon als Jugendlicher half er im Geschäft mit aus – und heute revanchieren sich Roswitha und Michael Kunath. Denn jetzt sind sie es, die dem Sohn mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Seit mehr als 18 Jahren steht der Name Kunath im Münchner Umland für guten Schlaf: Im Jahr 2001 eröffneten Roswitha und Michael Kunath in Puch­heim ein Fachgeschäft für Wasserbetten. Die beiden kamen ursprünglich aus dem Bankgeschäft, wo sie ihre berufliche Laufbahn erfolgreich begonnen hatten. Nach der Geburt ihres Sohnes Florian suchte Roswitha Kunath eine neue Aufgabe und begann, Tupperware zu verkaufen. Und das so erfolgreich, dass am Ende eine Bezirksdirketion mit 300 Beratern stand, und auch ihr Mann zwischenzeitlich in das Geschäft eingestiegen war. „Das wurde aber zur Routine“, erinnert er sich.

Bei Roswitha Kunath kam hinzu, dass sie unter Rückenproblemen litt. „Wir sind mehr durch einen Zufall zum Thema Wasserbett gekommen“, erzählt sie rückblickend. „Es gab allerdings so gut wie keine Geschäfte, die das anbieten konnten.“ Trotzdem konnte sie ein Wasserbett erwerben – und kurze Zeit später waren ihre Rückenprobleme verschwunden. Ein einschneidendes Erlebnis, denn so entstand schließlich die Idee, ein eigenes Fachgeschäft zu eröffnen. „Und das lief von Anfang an super.“

Zunächst wurde im benachbarten Puchheim in einem neuen Gewerbegebiet ein Laden gemietet. Der Wunsch, die Immobilie auch zu erwerben, konnte dort aber nicht realisiert werden. So entschlossen sich Kunaths 2012/2013 dazu, das Geschäft nach Gröbenzell zu verlagern und die dortige Ladeneinheit zu erwerben. Im heutigen Geschäft war zuvor eine Sparkasse untergebracht. „Unser Standort hat sich durch den Umzug verbessert“, betont Florian Kunath. Die viel befahrene Straße vor dem Haus bietet eine gute Sichtbarkeit. Direkt gegenüber liegt eine Filiale von Matratzen Concord, nicht weit entfernt ein Dänisches Bettenlager. Auch das ist eher eine Stärke des Standortes, weil das Thema Schlafen auf unterschiedliche Weise bedient wird und im Zweifel auch Leute von den Filialisten ins Fachgeschäft bringt.

„Wir bieten unseren Kunden höchste Qualität von europäischen Produzenten, zu fairen Preisen. Für die Beratung für das richtige Schlafsystem nehmen wir uns sehr gerne viel Zeit, um das beste Produkt für den jeweiligen Kunden zu bieten, denn der gute Schlaf und die Gesundheit unserer Kunden liegen uns am Herzen. Und Gesundheit beginnt mit dem richtigen Schlafsystem“, betont Roswitha Kunath.
Der Wechsel vom Nachbarort zum heutigen Standort war zwar nur ein Umzug, und doch hatte er den Charakter einer Neueröffnung. Das Lager ist heute kleiner, dafür ist die Verkaufsfläche nahezu gleich geblieben. Vor dem Haus können kostenlose Parkplätze angeboten werden. „Zu uns kommen Leute, denen ihre Gesundheit wichtig ist. Wir haben auch viele Wiederholungstäter“, erklärt Florian Kunath. Und seine Mutter ergänzt: „Wir haben viele Stammkunden, die Wert auf eine persönliche Beratung legen. Manchmal kommen sie auch einfach nur vorbei, um zu ratschen.“

Für Florian Kunath waren dies überzeugende Argumente, um das Geschäft im Sommer 2018 zu übernehmen. Das kennt er wie seine eigene Westentasche: Schon mit 15 Jahren hat er im Geschäft und bei der Auslieferung mitgeholfen. Irgendwann kam der Punkt, an dem er seinen Eltern sagte, dass er es sich vorstellen könne, ins Geschäft einzusteigen und es auch irgendwann zu übernehmen. „Ich wollte nie einen reinen Bürojob und den ganzen Tag am PC sitzen. Die körperliche Tätigkeit, die Beratung und die Besuche der Kunden vor Ort – das zusammen ist das, was mir viel Spaß macht.“

Kunath hatte sich zuvor überlegt, ob er nicht gegebenenfalls studieren möchte. Biologie hätte ihn sehr interessiert. „Aber da fehlt mir der Kontakt zu den Menschen.“ Er hatte schon immer in die Beratung der Kunden mit reingeschnuppert und schätzt auch die Atmosphäre des Familienbetriebes. So entschied er sich schließlich, eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann zu absolvieren – im elterlichen Betrieb, der nun seiner ist und den er so von der Pike auf kennenlernen konnte. „Mit sehr gutem Abschluss“, wie der Vater nicht ohne Stolz betont.

Michael Kunath sieht auch die Übernahme insgesamt positiv: „Es ist nicht so einfach, sich in die neuen Rollen zu begeben“, sagt der Vater, und auch der Sohn stimmt zu. Am Ende haben sie das aber gemeinsam gut geschafft. „Passt scho“ – heißt es hierzu typisch bayerisch. Was vor allem Vater und Sohn eint: „Wir sind gerne beim Kunden. Man weiß, was man geschafft hat, wenn man am Abend heim kommt“, so Florian Kunath. Bei Bedarf steht die Familie auch heute noch zu dritt im Laden, doch die Eltern sind nun kürzer getreten. „Wir funktionieren gut im Verbund“, betont Kunath senior. Er hilft noch technisch, also bei Auslieferung und Aufbau. „Wir verstehen uns blind, das ist gerade beim Aufbau der Betten wichtig“, sagt der Sohn. Und wenn er mal nicht im Geschäft ist, können die Eltern einspringen, etwa bei Urlaub. „Wenn das irgendwann nicht mehr gehen sollte, hat er eine Lösung in der Hinterhand“, betont der Vater.

Im Rahmen des Generationswechsels wurde der Markenauftritt aufgefrischt und moderner gestaltet. Aus dem Namen „Wasserbetten-Studio Kunath“ wurde „Kunath Wasserbetten“, dementsprechend wurde das Firmenlogo neu entwickelt und eine moderne Schriftart gewählt. Durch den neuen Firmennamen und das zeitgemäße Corporate Design erfolgte die komplette neue Gestaltung der Außenfassade sowie der POS-Kommunikation. Auch die Website wurde überarbeitet. Sie wurde selbst von Florian Kunath aufgesetzt. Ein Facebook-Auftritt und aktives Content-Marketing über die Online-Kanäle runden die Aktivitäten ab. Florian Kunath hat dem Unternehmen zwar ein modernes Erscheinungsbild gegeben, aber das Fundament aus Fachkompetenz für erholsamen Schlaf und die familiäre Herzlichkeit, sie bleiben.

Zusätzlich engagierte sich der Sohn im Juniorennetzwerk des Garant-Verbandes. „Dort drehte sich viel um die Fragen von Geschäftsführung, Mitarbeiterführung, die Übergabe und so weiter. Es wurde viel darüber gesprochen und ich habe auch viele Geschichten gehört, wie es bei anderen läuft oder eben nicht läuft“, erinnert er sich. Da hat Florian Kunath ganz andere, durchweg positive Erfahrungen machen dürfen. Heute ist er im BNI-Netzwerk aktiv, ein Empfehlernetzwerk, das ihm viele neue Kontakte am Standort und in der Region verschafft.

Im Sortiment führt das Fachgeschäft Wasserbetten (Blu Times, Akva) und Luftbetten (Dynaglobe, Stendebach), Bettgestelle und Lattenroste rund ums „aktive Schlafen“, wie Florian Kunath es ausdrückt. „Wir führen nur hochwertige Produkte, darauf legen wir größten Wert.“ Das Thema Wasserbetten hat für Florian Kunath noch viel Potenzial: „Viele Leute fragen nach einem Boxspringbett, weil sie die Optik schätzen und Vorurteile gegenüber dem Wasserbett haben. Wir legen sie gerne auf ein Bett in Boxspring-Optik. Und wenn sie dann am Ende von uns hören, dass es sich um ein Wasserbett handelt, sind die Vorurteile ausgeräumt.“

Artikel erschienen auf raumausstattung.de


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Breslauerstr. 2
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